Die Schweiz ist weltweit bekannt als ein besonderes Wanderland. Ganze 65’000 Kilometer warten auf Wander:innen, egal ob Singles, Paare, Familien oder Gruppen. 50’000 Wegweiser sorgen dafür, dass alle entspannt unterwegs sein können und sicher ans Ziel kommen. Wandern Sie gerne? Dann laden wir Sie ein, sich gedanklich schon mal auf die Reise zu machen. Hier wertvolle Tipps.
«Ich habe dieses Bett – oder was auch immer – zu Hause selbst und bin sehr zufrieden!» Vielleicht kennen Sie solche Aussagen. Verkäufer:innen, die uns mit ihren Argumenten zu überzeugen versuchen. «Ich habe selbst...» ist eines der überzeugendsten. So auch bei den Schweizer Wanderwegen.
58 Prozent, also 4 Millionen Schweizer wandern jährlich auf diesem enormen Wanderwegnetz in der Schweiz.
Und was wir selbst erschaffen haben, organisieren und geniessen wir auch besonders.
Gut organisiert: Wandern im Naherholungsgebiet bis zum alpinen Gebirge
Über 1500 Freiwillige sorgen mit dem Verband Schweizer Wanderwege dafür, dass die Wanderwege und die Beschilderungen laufend überprüft und instand gestellt sind. Und sollte mal ein Weg nicht begehbar sein, so gibt es – typisch schweizerisch eben – einen gut signalisierten Umweg.
Im Schweizer Wanderwegnetz erwarten Sie:
- 41’107 Kilometer Wanderwege mit dem Schwierigkeitsgrad 1
- 24’285 Kilometer Bergwanderwege mit dem Schwierigkeitsgrad 2
- 864 Kilometer Alpinwanderwege mit dem Schwierigkeitsgrad 3
Wandern in der Schweiz braucht Vorbereitung
Wenn Sie unsicher sind, welchen Weg Sie wählen sollen, hilft Ihnen der Selbsttest auf sicherbergwandern.ch.
So überwältigend schön Wandern sein kann, so wichtig ist es auch, sich gut vorzubereiten. Es erwarten Sie einzigartige Landschaften, die jedoch auch überraschende und raue Seiten haben können – und uns nur so zum Staunen bringen. Wie schnell gehen wir dabei – von dieser Faszination beeinflusst – über unsere Grenzen … Dabei sollte es eher sein wie beim Essen: aufhören, wenn noch etwas Platz ist. Beim Wandern würde dies bedeuten: umkehren oder die kleinere Route wählen, ohne dass man ans Limit geht. Die Schweizer Rettungsdienste und Ihre Gesundheit danken es Ihnen.
Achtsames Wandern, es mag noch so langsam klingen, tut unserem Körper und unserer Seele am wohlsten.
Aussagekräftige Farben
Natürlich haben wir Google Maps und andere Kartendienste. Das ist gut so, sagt aber nicht alles über die Schweizer Wanderwege aus – und vor allem sind diese Verbindungen trotz gutem Mobilnetz nicht immer aufrufbar. Darum hier die Signalisationsfarben der Wanderwege auf den Punkt gebracht:
- Allgemeine Wanderwege sind mit gelben Schildern gekennzeichnet. Sie sind meistens breit, wenns trotzdem eng wird, hat es oft Stufen oder Geländer, die Sicherheit geben.
- Bergwanderwege haben gelbe Schilder mit weissen Spitzen, die einen roten Balken enthalten. Wie in den Bergen üblich, ist das Wandergebiet unwegsam und es braucht unbedingt Wanderschuhe. Schwierige Passagen sind mit Seilen oder Ketten gesichert.
- Alpinwanderwege haben blaue Wegweiser. Wer sich für diese Wege entscheidet, muss wirklich trittsicher und schwindelfrei sein. Eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung, ebenso Kenntnisse über die Verhältnisse in den Alpen. Diese können sich innert kurzer Zeit ändern und sehr herausfordernd sein. Der regelmässige Blick auf die Wetterapp ist sehr wichtig. Die Wege können über Schneefelder, Gletscher oder Geröllhalden führen. Bauliche Vorkehrungen können nicht vorausgesetzt werden.
Obige Informationen stammen von der für Wander:innen sehr lesenswerten Webseite schweizer-wanderwege.ch.
Wanderferien in Schweizer VCH-Hotels – Wandern und Mind-Wandering
Während des Wanderns kommen Körper, Seele und Geist voll auf ihre Kosten: frische Luft atmen, sich bewegen, Natur riechen, Erde spüren – unsere Sinne tanken auf, während der Geist sich entspannt. Zurück im VCH-Hotel können die Eindrücke
- bei einem feinen Essen,
- Austauschen über Erlebtes,
- Diskutieren mit anderen Feriengästen oder beim
- Innehalten in den dafür speziell eingerichteten Räume der Stille
noch einmal gedanklich erlebt werden. Sogenanntes Mind-Wandering.
Das ist die Zeit, wo Wege geistig nochmals gegangen, Eindrücke sortiert und verarbeitet und Nervenbahn neu verknüpft oder gelegt werden. Es können neue Einsichten und persönliche Deutungen entstehen.
Mit Wanderferien in den VCH-Hotels können Sie es sich in vielfacher Hinsicht gut gehen lassen!
Wandern kann man auch mit Mittelland
Wer gerne Bergwanderungen unternimmt, liegt bei den VCH-Hotels in den Bergkantonen richtig. Doch auch das Mittelland bzw. die flacheren Regionen haben viel schöne Natur zu bieten.
In der Schweiz gibt es sage und schreibe 1500 Seen sowie Flüsse mit einer Gesamtlänge von 61’000 Kilometern. Oft werden diese von wunderschönen, nahegelegenen Wanderwegen begleitet.
Im Mittelland hat man zudem den grossen Vorteil, dass es mehr Verpflegungsmöglichkeiten gibt und die öffentlichen Verkehrsverbindungen mindestens im international bewunderten Stundentakt fahren.
Was will man und frau Meer? Das Gute liegt so nahe – und es gibt viel zu entdecken.
Wanderferien in der Schweiz, gute Idee!
© vch.ch, 20.2.2026
















